Exzellenzprojekte

SESSION 1 – VERSORGUNG IM NOTFALL

Sektorenübergreifende Notfallversorgung in Schleswig-Holstein: 
DR. MONIKA SCHLIFFKE Vorstandsvorsitzende, KV Schleswig-Holstein

Die ambulante Akutversorgung außerhalb von Praxissprechzeiten erfolgt in 30 Praxen, die an Kliniken angeschlossen sind. Die Notdienststruktur ist qualitätszertifiziert. Es existiert eine KV-eigene Leitstelle mit Rufnummer für das Bundesland. An gut besuchten Standorten sollen die Praxen mit der jeweiligen Klinikambulanz verschmelzen. Auf diese Art werden  Ressourcen gebündelt und Patienten haben nur einen Anlaufpunkt. Derzeit ist die sogenannte Ein-Tresen-Lösung an drei Standorten umgesetzt. 

Präsentation von Dr. Monika Schliffke

Kontakt: Kassenärztliche Vereinigung Schleswig-Holstein
Email: vorstand@kvsh.de

Notfallversorgung in Baden-Württemberg: 
DR. JOHANNES FECHNER Stv. Vorstandsvorsitzender, KV Baden-Württemberg

Der ärztliche Bereitschaftsdienst in Baden-Württemberg wurde neu aufgestellt, um vor allem die vertragsärztliche Notfallversorgung zu verbessern. Patienten profitieren heute von sektorenübergreifenden Kooperationen sowie telemedizinischen Möglichkeiten.

Präsentation von Dr. Johannes Fechner

Kontakt: Dr. Johannes Fechner, Stv. Vorstandsvorsitzender, KV Baden-Württemberg
Tel.: 0711 7875 3212, Email: dr.fechner@kvbawue.de

Versorgung Nordseeinseln: 
DR. JÖRG BERLING Stv. Vorstandsvorsitzender, KV Niedersachsen

Es erfordert spezielle Leistungen, um eine medizinische Versorgung rund um die Uhr im Inselgebiet zu garantieren. Das Spektrum der KV Niedersachsen reicht von der ärztlichen Behandlung und Rettungsdiensteinsätzen bis hin zum Ausfliegen der Patienten in die stationäre Versorgung.

Präsentation von Dr. Jörg Berling

Kontakt: Thorsten Schmidt, Leiter des Vorstandsbüros, Kassenärztliche Vereinigung Niedersachsen
Tel.: 0511 380 3279, Email: thorsten.schmidt@kvn.de

Partnerpraxen für Anlaufpraxen: 
DR. ECKHARD STARKE Stv. Vorstandsvorsitzender, KV Hessen

Die Idee der Partnerpraxen: Patienten und Kliniken eine Alternative zur Behandlung im Krankenhaus bieten. Derzeit suchen viele Patienten die Ambulanzen der Kliniken auch deshalb auf, weil sie entweder keine ambulante Alternative sehen oder das deutsche Gesundheitssystem nicht gut kennen. Das Netz der Partnerpraxen, das sich um Kliniken herumspannt, schafft Abhilfe: Patienten können hier versorgt werden; die Praxen erklären vorab ihre Bereitschaft.

Präsentation von Dr. Eckhard Starke

Kontakt: Karl M. Roth, Abteilungsleiter Kommunikation, Kassenärztliche Vereinigung Hessen
Tel.: 069 24741 6995, Email: karl.roth@kvhessen.de

Der Hausarzt am Krankenhaus: 
DR. GERALD QUITTERER Hausarzt

Die Bereitschaftspraxis am Krankenhaus Eggenfelden ist eine Anlaufstelle für Menschen, die auch am Wochenende hausärztliche Versorgung brauchen. Zwei Ärzte teilen sich dabei den Bereitschaftsdienst – einer ist in der Praxis am Krankenhaus, der andere für Hausbesuche zuständig. Sollten Behandlungen notwendig sein, die über das Potenzial der gut ausgestatteten Praxis hinausgehen, können die Bereitschaftsärzte auf die Klinik zurückgreifen, beispielsweise wenn eine stationäre Behandlung erforderlich ist.

 

SESSION 2 – VERSORGUNG DIGITAL

Fußnetz Bayern  weniger Amputationen durch vernetzte Versorgung: 
DR. ARTHUR GRÜNERBEL Vorstand, Fußnetz Bayern und Fachkommission Diabetes

Das Fußnetz Bayern ist das erste Netzwerk, das ein ganzes Bundesland umfasst – von den Ballungsräumen bis zu Flächenregionen. Es vernetzt – praktisch und digital – alle Menschen, die an der Versorgung von Menschen mit diabetischem Fuß beteiligt sind. Das Ziel: die Zahl der Amputationen reduzieren. Auch Wundversorgung und Diabetesbetreuung sind mit dem Netzwerk möglich.

Präsentation von Dr. Arthur Grünerbel

Kontakt: Dr. med. Arthur Grünerbel, Vorstand
Tel.: 089 79 17 818, Email: gruenerbel@diabeteszentrum-muenchen-sued.de
http://www.fussnetz-bayern.de/

Ärztliche Pflegeheimbetreuung: 
DR. IRMGARD LANDGRAF Fachärztin für Innere Medizin, Hausarztpraxis Landgraf

Die Betreuung multimorbider, oft hochbetagter, körperlich und/oder kognitiv eingeschränkter Pflegeheimpatienten setzt eine gute Zusammenarbeit von Arzt und  Pflegepersonal voraus. Diese scheitert jedoch häufig an Kommunikationsdefiziten oder Informationsverlusten. Hier setzt das Projekt an: Eine digital vernetzte Zusammenarbeit über die e-Heimakte erleichtert die intersektorale Zusammenarbeit und verbessert die Versorgungsqualität.

Präsentation von Dr. Irmgard Landgraf

Kontakt: Dr. med. Irmgard Landgraf, FÄ für Innere Medizin, Lehrärztin der Charité für das Fach Allgemeinmedizin
Tel.: 030 857 26 877, Email: praxislandgraf@gmail.com

Pädexpert-Telekonsil: 
DR. MARTIN LANG Vorsitzender des Länderrates, Bundesverband der Kinder- und Jugendärzte

Das telemedizinische Konsiliararzt-System PädExpert® ermöglicht eine virtuelle Diagnose- und Therapieunterstützung für die Praxis. Statt den Patienten bei unklaren Beschwerdebildern und chronischen Krankheiten zu überweisen, fordert der betreuende Arzt den Spezialisten seiner Wahl online an. Leitliniengestützte Frage-Algorithmen erleichtern die Falldarstellung. Eine virtuelle Therapiebegleitung erfolgt über eine Patienten-App, die persönliche Beratung über eine Videosprechstunde.

Präsentation von Dr. Martin Lang

Kontakt: Dr. med. Martin Lang, Kinder- und Jugendarzt, Homöopathie, Akupunktur
Bayerischer Vorsitzender der Kinder- und Jugendärzte (BVKJ)
Tel.: 0821 38 383, Email: dr.lang@jugendmedizin.de

Digitales Praxisnetz: 
DR. WOLFGANG KROMBHOLZ Vorsitzender des Vorstands, KV Bayern

Im Projekt eNurse® führen speziell geschulte medizinische Fachangestellte zur Entlastung der Haus- und Fachärzte im ländlichen Oberfranken Hausbesuche durch. Der Einsatz von Telemedizin ermöglicht der eNurse®, die Untersuchungsergebnisse direkt an die Praxis zu übermitteln oder spontan mit dem verantwortlichen Arzt eine Videokonferenz abzuhalten. Der betreuende Arzt kann die Ergebnisse zeitgleich auswerten und weitere Behandlungsschritte einleiten.

Präsentation von Dr. Wolfgang Krombholz

Kontakt: Fabian Demmelhuber, Referatsleiter, Referat Versorgungskonzepte & Zusatzverträge
Kassenärztliche Vereinigung Bayern
Tel.: 089 57093 2509, Email: fabian.demmelhuber@kvb.de

Tinnitracks: 
JÖRG LAND Geschäftsführer, Sonormed GmbH 
(in Vertretung für DR. DIRK HEINRICH, Präsident, Deutscher Berufsverband der HNO-Ärzte e.V.)

Jeder zehnte Erwachsene in Deutschland hat Tinnitus. Tinnitracks ist eine innovative Therapie, die Abhilfe schafft. Für die Behandlung bestimmt der HNO-Arzt zunächst die Tinnitusfrequenz des Patienten. Der Patient hört dann seine Lieblingsmusik via Smartphone-App, sei das nun Mozart oder Ed Sheeran – jedoch ohne die Frequenzen seines Tinnitus-Geräusches. Auf diese Weise wird Entspannung erzeugt. Tinnitracks ist eine alltagsnahe Therapieform der personalisierten Medizin.

Präsentation von Dr. Dirk Heinrich und Jörg Land

Kontakt: Thomas Hahn, Deutscher Berufsverband der HNO-Ärzte e.V.
Tel.: 030 5520 8132, Email: hahn@hno-aerzte.de

 

SESSION 3 – VERSORGUNG VERNETZT

Versorgung aus einer Hand: 
DIPL.-MED. ANGELIKA GERHARDT Ärztliche Geschäftsführerin, HaffNet GbR

Die vernetzte Versorgung ist ein gemeinsames Projekt der AOK Nordost, der KV Mecklenburg-Vorpommern, der AMEOS Krankenhausgesellschaft Vorpommern sowie des Ärztenetzwerkes HaffNet. Im Mittelpunkt steht die Koordination vom ambulanten und stationären Versorgungsleistungen, um die Versorgung in der Region weiter zu verbessern. Doppel- und Fehluntersuchungen sowie Probleme bei der Medikation etwa nach einer Entlassung aus dem Krankenhaus sollen vermieden werden.

MEDIS  Lebensfreude – Vernetzte Lebensfreude bei Demenz: 
DR. CARSTEN JÄGER Geschäftsführer, MEDIS Management GmbH

Unter dem Titel »Lebensfreude« hat das Ärztenetz MEDIS ein sechsstufiges patientenzentriertes Modell entwickelt, das Medizin, Pflege und Betreuung im eigenen Zuhause vereint. Es bietet vor allem Menschen mit Demenz und deren Angehörigen Unterstützung auf allen Ebenen des täglichen Lebens – zusätzlich zur medizinischen Versorgung und Pflege. Selbstbestimmung, Menschenwürde und Erhalt der Fähigkeiten stehen dabei an oberster Stelle.

Präsentation von Dr. Carsten Jäger

Kontakt: Dr. Carsten Jäger, Geschäftsführer, MEDIS - Ärztenetz medizinischer Versorgung Südbrandenburg
Tel.: 03533 4889840, Email: c.jaeger@medis-netz.de

Optimierte Herzinsuffizienzversorgung: 
DR. CLEMENS SPIEKERMANN Geschäftsführer, PRAVO Versorgungsmanagement GmbH

Bereits 2.200 Patienten profitieren vom integrierten Versorgungsvertrag zur Behandlung von Herzinsuffizienz. Sogenannte Herzschwestern übernehmen dabei die Grundversorgung. Der Arzt sieht die Werte über eine elektronische Plattform ein. Eine Evaluation zeigte: Die Morbiditätsrate, stationäre Aufenthalte und Behandlungskosten sanken, die Therapietreue und die Qualität der Versorgung stiegen. Der BKK Landesverband Mitte, die SVLFG sowie die IKK Südwest sind Vertragspartner.

Präsentation von Dr. Clemens Spiekermann

Kontakt: Dr. Clemens Spiekermann, Geschäftsführer, PRAVO Versorgungsmanagement GmbH
Tel.: 06232 100 1265, Email: spiekermann@pravo.de

DESTINY/PHREND: 
DR. ARNFIN BERGMANN Geschäftsführer, NeuroTransData GmbH

DESTINY® ist ein datenbankgestütztes System, das Ärzten hilft, die richtige Therapieentscheidung zu treffen. Ein Modul von DESTINY® ist das prä diktive Modell PHREND® für Patienten mit Multipler Sklerose. Es sagt individuelle Krankheitsverläufe unter Berücksichtigung verschiedener Therapien vorher.

Präsentation von Dr. Arnfin Bergmann

Kontakt: Fabian Roßnagel, Head of Study, NeuroTransData GmbH
Tel.: 08431 5373 225, Email: frossnagel@neutotransdata.com

Accountable Care Deutschland (ACD): 
FRANK MEYER Stabsbereichsleitung Unternehmensentwicklung, KV Westfalen-Lippe

Dank freier Arztwahl entscheiden Patienten mit, welche Praxen und Krankenhäuser bei einer Behandlung zusammenwirken. Nicht immer jedoch haben Ärzte Zugriff auf Vorbehandlungen. In den Regionen Nordrhein, Westfalen-Lippe, Hamburg und Schleswig-Holstein werden darum erstmals Netzwerke von ambulanten und stationären Versorgern erfasst. Strukturiertes Feedback und moderierte Qualitätszirkel sollen Krankenhausaufenthalte reduzieren. ACD wird durch den Innovationsfonds gefördert.

Präsentation von Frank Meyer

Kontakt: Frank Meyer,  Stabsbereichsleiter Unternehmensentwicklung, Kassenärztliche Vereinigung Westfalen-Lippe
Tel: 0231 9432-3152, Email: frank.meyer@kvwl.de

 

SESSION 4  NACHWUCHSFÖRDERUNG

Studieren in Europa – Zukunft in Sachsen: 
DR. RER. POL. GUNNAR DITTRICH Hauptabteilungsleiter, KV Sachsen

Die KV Sachsen und die Sächsischen Krankenkassen übernehmen seit 2013 jedes Jahr für bis zu 20 Bewerber die Studiengebühren für ein deutschsprachiges Medizinstudium an der ungarischen Universität Pécs. Dafür verpflichten sich die Studierenden, nach dem Studium eine Weiterbildung zum Facharzt für Allgemeinmedizin zu absolvieren und dann für fünf Jahre als Hausarzt in Sachsen außerhalb von Chemnitz, Dresden einschließlich Radebeul sowie Leipzig tätig zu werden.

Klasse Allgemeinmedizin  Rezept gegen Nachwuchsmangel: 
PROF. DR. ANDREAS KLEMENT Ärztlicher Manager, Institut für Allgemeinmedizin, Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg

Seit 2011 bereitet die "Klasse Allgemeinmedizin" vom ersten Semester an jährlich 20 Studierende als feste Seminargruppe auf eine Karriere als Landarzt vor. Trainiert werden Kommunikation, Fertigkeiten und Professionalität. Neben Wahlpflichtscheinen für Vorklinik und Klinik wird ein Vollstipendium geboten. Heute lebt das Projekt durch 120 Studierende in fünf Jahrgängen, 70 Mentoren aus 65 Praxen und vier Klassenlehrer.

Präsentation von Prof. Dr. Andreas Klement

Kontakt: Prof. Dr. Andreas Klement, Ärztlicher Manager, Institut für Allgemeinmedizin, Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg
Tel: 0352 8020 487, Email:andreas.klement.praxis@web.de

KV Börse: 
DR. FRANK BERGMANN Vorstandsvorsitzender, KV Nordrhein

Die KV-Börse ist eine Onlineplattform für Ärzte und medizinisches Personal. Ärzte können ihre Praxen zur Veräußerung anbieten, nach medizinischem Personal, Weiterbildungsassistenten, Kooperationspartnern, Immobilien oder Praxisgeräten suchen oder all dies anbieten. Der ärztliche Nachwuchs hat einerseits die Möglichkeit, nach aktuellen Angeboten auf der Plattform zu schauen oder selbst eine Suchanzeige in der entsprechenden Börsensparte zu schalten.

Nachwuchsakademie: 
PROF. DR. ANTJE BERGMANN Sektionssprecherin Studium und Hochschule, DEGAM

Die Nachwuchsakademie (NWA) der Deutschen Stiftung für Allgemeinmedizin und Familienmedizin bietet eine bundesweit einmalige Förderung für Medizinstudierende. Das dreijährige Förderprogramm sieht ein Mentoring durch Haus ärzte, die Unterstützung beim Studium sowie bei der Berufsplanung vor. Die NWA sorgt so für qualifizierten Nachwuchs, der auf die zukünftigen Versorgungsaufgaben bestens vorbereitet ist, und wirkt dem Hausarztmangel entgegen.

Präsentation von Prof. Dr. Antje Bergmann

Kontakt: Prof. Dr. Antje Bergmann, FÄ für Allgemeinmedizin, Diabetologie, Naturheilkunde
Universitätsklinikum Carl Gustav Carus an der Technischen Universität Dresden
Tel.: 0351 458 3687, Email: antje.bergmann@uniklinikum-dresden.de 

Neue Ärzte braucht das Land  Verbundweiterbildung Baden-Württemberg: 
DR. JOHANNES FECHNER Stv. Vorstandsvorsitzender, KV Baden-Württemberg

Die Verbundweiterbildung ist eine strukturierte Weiterbildung zum Facharzt für Allgemeinmedizin mit Verzahnung von stationärer und ambulanter Weiterbildung sowie ergänzt durch Seminareinheiten und Fortbildungsangebote für die weiterbildenden Ärzte.

Präsentation von Dr. Johannes Fechner

Kontakt: Dr. Johannes Fechner, Stv. Vorstandsvorsitzender, KV Baden-Württemberg
Tel.: 0711 7875 3212, Email: dr.fechner@kvbawue.de


SESSION 5 – VERSORGUNG MIT SICHERHEIT

AdAM: 
DR. WOLFGANG-AXEL DRYDEN Vorstandsvorsitzender, KV Westfalen-Lippe

Die "Anwendung für digital gestütztes Arzneimitteltherapie-und Versorgungsmanagement" (AdAM) ist ein Innovationsfondsprojekt. Bis zu 40.000 BARMER-Patienten, die über mindestens zwei Quartale mehr als fünf verschiedene Wirkstoffe erhalten, sowie 1.400 Hausärzte in Westfalen-Lippe können teilnehmen. Mit Hilfe einer Software erhält der Hausarzt einen Überblick über alle Verordnungen, auch von Mitbehandlern, und kann Dosierungen optimieren.

Präsentation von Dr. Dryden

Kontakt: Dr. Wolfgang-Axel Dryden, Vorstandsvorsitzender, KV Westfalen-Lippe
Tel.: 0231 9432 3203, Email: wolfgang-axel.dryden@kvwl.de

ARMIN Arzneimittelinitiative Sachsen-Thüringen: 
DR. ANKE MÖCKEL Hauptabteilungsleiterin der Abteilung Verordnungs- und Wirtschaftlichkeitsberatung, KV Thüringen

Die Arzneimittelinitiative (ARMIN) erhöht die Thera piesicherheit und ist ein gemeinsames Projekt von Ärzten und Apothekern. Es hilft, ältere, chronisch kranke Patienten intensiv und strukturiert zu betreuen. Alle Medikamente (auch Selbstmedikationen) werden erfasst sowie hinsichtlich Doppelverordnungen, Interaktionen und Unverträglichkeiten geprüft. Wissenschaftliche Basis ist der KBV-Medikationskatalog.

CIRS-NRW: 
DR. CARSTEN KÖNIG Stv. Vorstandsvorsitzender, KV Nordrhein

Vor fünf Jahren haben sich die Partner von CIRS-NRW zusammengeschlossen, um eine Risiko- und Sicherheitskultur in den ambulanten und stationären Einrichtungen von NRW zu entwickeln. Die mehr als 1.000 Fälle auf der Online-Plattform www.cirs-nrw.de zeigen, dass CIRS-NRW von den Menschen, die in der Patientenversorgung tätig sind, angenommen wird. CIRS-NRW ist freiwillig, einfach, anonym, interaktiv sowie sektoren- und einrichtungsübergreifend.

Präsentation von Dr. Carsten König

QEP: 
DR. FRANZISKA DIEL Leiterin Dezernat Sektorenübergreifende Qualitäts- und Versorgungskonzepte, KBV

QEP ist das Qualitätsmanagement-Verfahren der Kassenärztlichen Vereinigungen für ihre Mitglieder. Es ist auf die ambulante Versorgung zugeschnitten und kann von Praxen, ärztlichen oder interdisziplinären Kooperationsgemeinschaften und Medizinischen Versorgungszentren für den Aufbau und die Optimierung eines Qualitätsmanagements verwendet werden. Es kann wesentlich zu einer guten und sicheren Patientenversorgung beitragen.

Präsentation von Dr. Franziska Diel

Kontakt: Ulrike Schmitt, Abteilungsleiterin Qualitätsmanagement, Qualitätszirkel, Patientensicherheit
Tel.: 030 4005 1226, Email: uschmitt@kbv.de

SIQ: 
PROF. DR. THOMAS FRESE Institutsdirektor, Institut für Allgemeinmedizin, Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg

Im Rahmen des Strukturierten Informationsmanagements für Qualitätszirkel (SIQ) erfolgt durch allgemeinmedizinische Experten und Kosten träger die Auswahl von für Hausärzte relevanten Fortbildungsthemen. Die erstellten Präsentationen, Handbücher für Moderatoren und Teilnehmer werden von durch die allgemeinmedizinischen Experten geschulten Moderatoren in Veranstaltungen der Qualitätszirkel in Sachsen-Anhalt genutzt.